Kurzarbeitergeld

Der Gesetzgeber hat Erleichterungen für den Zugang zum Kurzarbeitergeld (KUG) beschlossen. Sie gelten mit Wirkung zum 1. März und sind bis 31. Dezember 2020 befristet. Unternehmen bekommen in dieser besonderen Situation Unterstützung, damit sie Entlassungen vermeiden und sie zusammen mit ihren Beschäftigten nach der Krise wieder durchstarten können. 
 
Das Wichtigste in Kürze

Anspruch auf KUG besteht, wenn mindestens 10 % der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 % haben.
Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 % erstattet.
Der Bezug von KUG ist bis zu 12 Monate möglich.
Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf KUG.
In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.
Die weiteren Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von KUG behalten ihre Gültigkeit.

 
Diese und weitere Informationen finden Sie hier: https://www.tinyurl.com/u7vrrs8
 
Die Bundesagentur für Arbeit sowie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aktualisieren regelmäßig alle Fragen zum KUG auf ihren Sonderinformationsseiten:  https://www.tinyurl.com/ttajsud und https://www.tinyurl.com/tkjmwx4